Im Kreis Heinsberg
helfen Menschen
anderen Menschen
rund um den Globus.

Projektgruppe Malabon und Dritte Welt e. V.

Kontakt:

 

Herbert Schmerz

Wendelinusstr. 49

52134 Herzogenrath

 

02406-5280

 

sirherbi_herz_47@gmx.de

www.projektgruppe-malabon.de

 

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Aktuelles

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40 Jahre Kreis Heinsberg

Gern ist die Projektgruppe Malabon der Einladung gefolgt, sich an den Veranstaltungen zum Jubiläum „40 Jahre Kreis Heinsberg“ zu beteiligen. Zusammen mit zahlreichen anderen Mitgliedsvereinen von „HS – ein Kreis hilft“ konnten wir uns am Sonntag, dem 24.06., beim Tag der offenen Tür im Bürger-Service-Center der Kreisverwaltung präsentieren. Nicht nur die „Maus“ besuchte unseren Stand, sondern auch Landrat Stephan Pusch zusammen mit seiner Gattin.

 

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Ihnen konnten wir die zu unserem Jubiläum (25 Jahre Projektgruppe Malabon) erstellte Dokumentation überreichen.

Über uns

Wir sind eine kleine Projektgruppe in Übach-Palenberg, gegründet im Jahr 1987 durch den früheren Marienberger Allgemeinmediziner Dr. Dieter Jacobs, die inzwischen in der gesamten Region arbeitet und Unterstützung findet. Das Bild zeigt Dieter Jacobs zusammen mit unserem Ansprechpartner Father Boy anlässlich des 20-jährigen Jubiläums im Jahr 2007.

 

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Er hat mehrmals während seines Urlaubs unentgeltlich für das Frankfurter "Komitee Ärzte für die Dritte Welt" auf den Philippinen gearbeitet, speziell auf dem "berühmten" Müllberg "Smoking Mountain" in Tondo, Manila. Er hat dort in Form der Rolling Clinic gearbeitet, kam immer wieder frustriert und unzufrieden zurück, weil er sah, dass eine rein curative Medizin, die nicht die Situation der Menschen umfassend ändert, die Situation nur kurzfristig verbessert.

 

Wir haben inzwischen ca. 50 Mitglieder; 12-15 davon treffen sich regelmäßig alle zwei Monate, um die Projekte zu beraten und abzustimmen bzw. um neue Initiativen zu planen. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Paten für unsere Schulprojekte, Sponsoren und Spender.

 

Alltag in den Slums von Malabon

Leben in der 360.000 Einwohner großen Stadt im Moloch Metro Manila: Einwohnerdichte: 18.400/km² - Anteil der Slum-Bewohner mindestens 40% - Anteil der Bewohner unterhalb der Armutsgrenze von < 1 US$ mindestens 40%.

 

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Bilder, die man nicht kommentieren muss...

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(weitere Bilder unter www.projektgruppe-malabon.de)

Unsere Projekte

Begonnen haben wir mit dem Bau eines Basisgesundheitshauses in Dampalit, Malabon, Manila. Die „Clinic“, wie sie in Malabon genannt wird, wurde schon im März 1988 von dem damiligen Kardinal Sin eingeweiht. Hier werden jeden Sonntag die Slum-Bewohner unentgeltlich von einem einheimischen Arzt und einer Zahnärztin versorgt. Dr. Fidel wird dabei unterstützt von aktuellen und ehemaligen Schülern.

 

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Außerdem haben wir eine Holz- und Nähwerkstatt aufgebaut. Beide sind inzwischen in die Eigenverantwortung der Menschen in Malabon übergegangen. Ein erstes Zeichen nachhaltiger Entwicklung.

 

Weiteres Hauptstandbein ist die Schulausbildung (hier Collegeausbildung) in Manila und auf Bohol, einer Nachbarinsel südl. von Luzon. Bisher konnten mehr als 300 Schüler beruflich ausgebildet werden, die jetzt einen Job haben und für Ihre Familien verantwortlich sind (einschl. der schulischen Ausbildung ihrer Geschwister).


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Eine Vielzahl der „Ehemaligen" kann bemerkenswerte berufliche Karrieren nachweisen. Dadurch war es ihnen und ihren Familien möglich, aus der Schicht der Ärmsten und Armen des Landes in die Mittelschicht aufzusteigen.

 

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(v. l. n. r.) Hiyas leitet die Abteilung für Computersicherheit bei der Bank of the Philippines, Carie ist Leiterin eines Trainingszentrums für angehende Schiffsoffiziere und –kapitäne, Jhun leitet die Innenarchitektur Abteilung von Picco International in Dubai.

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Aiza, Lehrerin für Mathematik u. Informatik an Fr Boys High School, Daniel Juan unterrichtet an der privaten National University in Manila- Arman (r.) ist Professor für Volkswirtschaft an der Adamson University und managt ehrenamtlich das Schulprojekt.

 

Seit 2003 kümmern wir uns auch um die Versorgung von ca. 40 Straßenkindern in Tondo, Manila. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern, die keinerlei Chancen haben, auf einen geregelten Grundschulbesuch vorzubereiten. Fr Boy, unser philippinischer Partner, stellt einen Klassenraum in seiner Schule zur Verfügung und bezahlt die Schuluniformen. Die Projektgruppe Malabon übernimmt die Bezahlung für die Lehrerin, die Schulmaterialien und die tägliche warme Mahlzeit.

 

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Besondere Erlebnisse und Erfolge 

Ein Vierteljahrhundert nachhaltigen Engagements liegt hinter uns. Die besonderen Erlebnisse aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Eins jedoch sollte erwähnt werden: einige Ehemalige wollen finanzielle Beiträge zusammenlegen, um nun selber und in Eigenverantwortung eine/n nicht mit ihnen verschwandte/n SchülerIn im Projekt zu fördern. Ein schöner Erfolg also auch für die von Father Elpidio ‚Boy‘ Biliran angestrengte „Gemeinwesenarbeit“ mit den geförderten SchülerInnen und ihren Eltern, die den sozialen Zusammenhalt und die Verantwortung füreinander entwickeln sollte!

 

Hierher gehört auch, dass Absolventen des Schulprojektes in den vergangenen Jahren immer schon ihre erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten für verschiedene Projektbereiche eingesetzt haben. Zum Beispiel geben ausgebildete Krankenschwestern dadurch etwas ans Projekt zurück, dass sie sich in die sonntägliche Arbeit des Gesundheitshauses einbinden lassen und dem dort nun schon seit Jahrzehnten unentgeltlich arbeitenden Arzt Dr. Fidel zur Hand gehen. Andere Ehemalige helfen bei der Zuteilung der Medikamente oder erledigen die notwendigen Schreibarbeiten usw. Ein anderer erfolgreicher Absolvent organisiert die einzelnen Fördermaßnahmen für die ProjektschülerInnen, die Treffen etc.

Unser erstrebtes „Schnellballsystem“ der Hilfe zur Selbsthilfe trägt Früchte. Und eins bleibt immer haften: in die Augen glücklicher Kinder und deren Eltern zu schauen.

 

Wünsche und Pläne

Auch wenn wirtschaftliche und soziale Fortschritte bei den der Projektgruppe verbundenen Slum-Bewohnern nicht zu übersehen sind: die umgebende Not bleibt weiter unübersehbar! Der große Stadtteil Malabon steht ohnehin wegen seiner Meeresnähe regelmäßig bei Flut unter Wasser. Häufig kommen im Laufe des Jahres heftige Taifune dazu. Die letzte große Wirbelsturmsaison spülte auch vielen Projektteilnehmern ihre meist sehr bescheidenen Unterkünfte einschließlich der Schulmaterialien hinweg.

 

Es bleibt also immer noch und immer wieder viel zu tun für die Vereinsmitglieder hier wie für die Partner auf der anderen Seite des Globus! Und so braucht die Projektgruppe auch weiterhin die Unterstützung ihrer Förderer und Helfer: Wer verzichtet zu einem besonderen Geburtstag auf Geschenke, die er eigentlich gar nicht braucht, und erbittet von seinen Gratulanten eine Geldspende zugunsten des Malabon-Projektes? Wer hat Benefiz-Ideen in seinem Verein, in seiner Schule, seiner Ausbildungsstätte, seiner Freizeitgruppe, seinem Betrieb? Wer bedenkt die Gruppe Malabon in seinem Testament? Welche Unternehmen möchten den Verein sponsern gegen einen Werbeplatz auf unserer Homepage? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: www.projektgruppe-malabon.de. Dort finden Sie auch viele weitere Informationen über das Projekt und die Beteiligten.

 

Regelmäßige Aktionen

Sporadisch sind Beteiligungen an diversen Pfarrfesten und ähnlichen Veranstaltungen, um auf unsere Arbeit hinzuweisen. Regelmäßig veranstaltet die Gemeinde Scherpenseel Wiesenfeste unter Beteiligung bayerischer Freunde, die ein zünftiges Oktoberfest veranstalten.

 

Weiterhin veranstalten das Gymnasium in Herzogenrath und die Grundschule in Scherpenseel  in regelmäßigen Abständen sog. Malabonläufe, bei denen SchülerInnen Sponsoren für jeden gelaufenen Kilometer in einer Stunde suchen. Dabei werden teilweise Beträge zwischen 20.000,00 und 25.000,00 € "erlaufen".

 

Highlights in jedem Jahr sind auch die Kunstausstellungen "Künstler für Malabon", die seit mehr als 25 Jahren stattfinden. Am 28. Oktober 2012 wird auf Burg Rode in Herzogenrath die 30. Ausstellung als Jubiläumsausstellung um 11.00 Uhr von Georges Dussau aus Frankreich, dem diesjährigen Künstler, eröffnet.