Im Kreis Heinsberg
helfen Menschen
anderen Menschen
rund um den Globus.

Sena Nursery School

Kontakt:

 

Dr. Natascha Janssen

Gubener Str. 16

41812 Erkelenz

 

02431-6566

 

u.birth@t-online.de

 

 

Bankverbindung:

Deutsche Bank Erkelenz
Kontonr.: 7728728

BLZ: 310 700 24

Über uns

Dr. Bernhard Janssen und seine Frau sind 1997 auf einer

Urlaubsreise zufällig in Gambia gelandet. Sie fanden sehr schnell Kontakt zu den Menschen und haben die Nöte gesehen. Zuerst haben sie versucht, den Menschen, die sie kennen gelernt hatten, privat auf ihren wiederholten Urlaubsreisen zu helfen. Doch die Kleinigkeiten, die sie geben konnten, haben natürlich kaum etwas bewirkt. Sie wollten einfach mehr tun.

Sie sprachen mit Bekannten und Freunden in Erkelenz und gründeten 2001 den Verein "Sena Nursery School e.V." Seitdem flogen sie mindestens zweimal jährlich nach Gambia, um unser Projekt voranzutreiben und im Kontakt mit den Menschen vor Ort Ideen für neue Hilfsaktionen zu entwickeln.
Nach dem Tod ihres Vaters hat Natascha Janssen die Leitung der Hilfe übernommen.

 

Wir sind ein kleiner Verein und haben keine Mitglieder. Unser ehrenamtlicher Vorstand besteht aus sieben Personen. Darüber hinaus gibt es viele ehrenamtliche Helfer sowie eine Kadergruppe, mit der wir regelmäßig Besprechungen durchführen, wenn es um das Realisieren neuer Ideen geht.

 

Was wir schon geschafft haben

Unsere erste Aktion in Nuimi Lamin war die Instandsetzung der Sprechanlage in der Moschee. Unser großes langfristiges Projekt ist die "Sena Nursery School", eine Vorschule für drei- bis siebenjährige Kinder. Die Schule wurde 2003 eingeweiht. Letztes Jahr hatten wir 98 Kinder und dieses Jahr sind es bereits 163. Deshalb haben wir vor, die Schule zu vergrößern. Die Schule wird von unserem Verein unterhalten, das heißt, wir bezahlen die Lehrer, Lernmittel, Schulkleidung, Mahlzeiten für die Kinder sowie Instandhaltungsarbeiten.


Ein größeres Projekt war die Errichtung eines Kühlhauses im Dorf für die Ernte.

 

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Was kleinere Aktionen anbelangt, so haben wir einen Mercedesbus zum Krankentransporter umgebaut. Im März dieses Jahres haben wir ein älteres Feuerwehrfahrzeug aus Gangelt wieder in Gang gesetzt und nach Lamin gebracht. Für die Frauen im Dorf wurde eine Getreidemahlmaschine angeschafft, damit sie diese mühselige Arbeit nicht mehr von Hand verrichten müssen. Wir versuchen, so viel wie möglich vor Ort zu kaufen, damit die Einnahmen wieder dem Land zu fließen.

 

Jungen Menschen, die keine Möglichkeit hatten zu studieren, haben wir es ermöglicht, sich in Kursen weiterzubilden, um ihre Berufschancen zu verbessern. So wurde zum Beispiel schon aus einem Zimmerjungen ein Hotelmanager, ein anderer studiert zwischenzeitlich in England. Wir gewähren auch zinslose Darlehen.

 

Die Anregungen und Ideen für unsere Projekte kommen meist aus dem Dorf selbst. Man setzt sich zusammen und diskutiert, was gebraucht wird und was möglich ist. Dann finden sich immer Menschen, die einspringen und helfen.

 

Unsere aktuellen Projekte

Zum einen wollen wir die Vorschule erweitern, da sich die Schülerzahl im letzten Jahr fast verdoppelt hat. Außerdem haben wir vor, die Schule am Abend für die Erwachsenen zu nutzen, da unter ihnen der Anteil an Analphabeten noch sehr hoch ist. Wir planen auch Nähkurse für die Frauen.

 

Ein großes Ziel ist es, eine Krankenstation mit Entbindungsstation einzurichten. Momentan unterstützen wir ein kleines Krankenhaus, das dieses Jahr seinen Betrieb aufgenommen hat.

 

Die Menschen vor Ort benötigen unser Wissen und unsere Technologie, aber es ist wichtig, dass sie ihre Kultur und Persönlichkeit in Stand halten, dass sie sich nicht selbst verlieren. Wir haben oft ein zu koloniales Denken und sind gerne versucht, den Leuten zu sagen, was sie machen sollen. Wir sollten viel mehr aus der Bevölkerung kommen lassen. Es ist wichtig, dass die Leute vor Ort mitdenken und mitmachen. Sie müssen selbst auf die Ideen kommen, was sie tun könnten. Und wir schauen dann, wie wir helfen und was wir beisteuern können.

 

Besondere Erlebnisse und Erfolge

Einer sehr beeindruckendes Erlebnis war der Aufbau des Kühlhauses in Lamin. Dieser stählerne Riese ist 20 Meter lang und zehn Meter breit. Einmal vor Ort, wurde das Kühlhaus in nur drei Tagen komplett aufgebaut, ganz ohne Kran und sonstige Mittel - aber mit Hilfe der ganzen Dorfbevölkerung! Das war ein einmaliges Erlebnis.

 

Die Vorschule ist bisher unser größter Erfolg. Man muss sich vergegenwärtigen, dass es in Gambia sieben verschiedene Stämme mit unterschiedlichen Sprachen gibt. Wenn die Kinder in die Grundschule kommen, sprechen sie meist nur ihren Stammesdialekt. Ohne Englisch haben sie keine Chance in der Schule, sie verstehen nichts und landen auf der Straße. Damit die Kinder einen guten Start in der Schule haben, ist Englischunterricht in der Vorschule dringend notwendig.

 

Ein großer Erfolg  ist es auch, dass in Nuimi Lamin die Schülerschaft zwischenzeitlich aus 50 Prozent Mädchen und 50 Prozent Jungen besteht. Dass die Mädchen ebenso in die Schule gehen dürfen wie die Jungs war unsere Bedingung für die Errichtung der Vorschule, und dies wurde akzeptiert. Durch die Vorschule klappt nun der Übergang in die Grundschule reibungslos.

 

Nähere Informationen zu unserer Arbeit erhalten Sie auch auf unserer Homepage

www.gambia-projekt.de

 

Wünsche und Pläne

Wir wünschen uns vor allem, dass unsere Projekte erfolgreich sind und bleiben.

 

Regelmäßige Aktionen

Die meisten Spenden erhalten wir von Leuten, die über Mundpropaganda auf uns aufmerksam geworden sind. Wir

  • arbeiten mit Schulen zusammen, die bei Veranstaltungen für unser Projekt Geld sammeln

  • bekommen Gelder über das Kuchenbufett der Sommerakademie in Erkelenz, vom Golfturnier und auch das Polizeiorchester hat schon für uns gespielt

  • veranstalten Info-Abende über unsere Besuche in Gambia, bei denen sogar schon Gäste aus Niumi Lamin anwesend waren

  • organisieren alle zwei Jahre eine Reise für interessierte Bürger aus Erkelenz und der Umgebung, die wir mit an den Ort des Geschehens nach Gambia nehmen.Das erste Mal haben wir dies 2003 mit 28 Leuten aus Erkelenz gemacht. Man muss es gesehen, gefühlt, gerochen haben, dann kommt die Begeisterung von selbst.