Im Kreis Heinsberg
helfen Menschen
anderen Menschen
rund um den Globus.

Children Care Albania

Kontakt:

 

Reindert Brink (Vorsizender)

Dechant-Kamper-Str. 24d

52538 Selfkant

 

 

Monika Plum (Geschäftsführerin)

Heidestr. 5

52538 Selfkant

 

02456-1571

Über uns

Im Jahr 2000 hat unser Vorsitzender Reindert Brink in Limburg/Niederlande ein Projekt mitorganisiert, bei dem 75 Kinder aus Albanien zu Besuch kamen. Selber ein Kind aufzunehmen kam für ihn und seine Ehefrau eigentlich nicht in Frage, zumal sie die Sprachprobleme fürchteten und ihnen Albanien sehr weit weg schien. Durch einen Notfall musste aber plötzlich ein kleines Mädchen seine Gastfamilie verlassen, und so kamen Reindert Brink und seine Ehefrau zu „ihrem“ ersten Kind. Schnell stellte sich heraus, dass die anfängliche Zurückhaltung völlig unbegründet war.

 

Im Jahr 2002 wurde dann unser Verein gegründet und hat inzischen etwa 70 Mitglieder.

 

Besondere Erlebnisse und Erfolge

Der erste Besuch in Albanien war für Reindert Brink und seine Frau ein großer Schock. Zwei Jahre, nachdem sie das erste albanische Mädchen bei sich aufgenommen hatten, haben sie ihre Familie besucht und sind in bis dahin für sie unvorstellbarer Armut gelandet. Das ist bisher auch den anderen Gasteltern, die Albanien besucht haben, so gegangen. Vieles sehen sie danach mit ganz anderen Augen.

 

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Ein Bett für eine Person? Reiner Luxus.

 

Aber auch für die Gasteltern, die noch nicht in Albanien waren, ist der Besuch der Kinder spannend. Zu sehen, wie sich die Kleinen in kürzester Zeit erholen, wie sie zunehmen und es ihnen sichtbar besser geht, ist ein wunderschönes Erlebnis. Außerdem bekommen sie viel Dankbarkeit zurück und lernen eine Menge über eine andere Kultur. Dabei geht es auch um ganz simple Dinge: zum Beispiel heißt Kopfschütteln in Albanien „Ja“ und Nicken „Nein“.

 

childrencare3.jpgDie Familien halten beeindruckend eng zusammen.

 

Am Ende ihres Urlaubs freuen sich dann alle Kinder unglaublich auf ihr zu Hause; in Deutschland bleiben wollte noch keines.

 

Wünsche und Pläne

In Albanien fehlt es an allem. Die Arbeitslosigkeit liegt zwischen 60 und 80 Prozent, die Familien müssen mit einem durchschnittlichen Einkommen von 120 Euro im Monat auskommen. Strom und fließendes Wasser gibt es nur stundenweise und die medizinische Versorgung ist sehr schlecht. Die Kinder müssen schon sehr früh hart mitarbeiten. Deswegen sind die Erholungsaufenthalte bei uns besonders wichtig.

 

childrencare2.jpgFließendes Wasser in den Häusern gibt es selten.
Deshalb sind Kanister und Flaschen lebensnotwendige Utensilien.

 

Wir wünschen uns daher, dass wir auch weiterhin genug Spenden bekommen, damit die Kinder nach Deutschland kommen können, denn Flüge und Gebühren sind teuer.

 

Und wir wünschen uns, dass sich unsere bisherige Erfahung, wonach einer den anderen mitzieht, fortsetzt. Kinder, die einmal in Deutschland waren, lernen zu Hause in Albanien viel besser. So wird der Grundstock gelegt, die Lebensverhältnisse insgesamt zu verbessern.

 

Wenn all unsere Bemühungen zu einem engeren Kontakt zwischen den deutschen und den albanischen Familien führen, dann sind wir unserem Ziel, diesen Familien eine bessere Zukunftsperspektive zu geben, einen großen Schritt näher gekommen.

 

Regelmäßige Aktionen

Einmal im Jahr organisieren wir einen „Urlaub von der Armut“ albanischer Kinder im Kreis Heinsberg. Drei Wochen lang können sich die Acht- bis Zwölfjährigen hier von den Strapazen ihres Alltags im ärmsten Land Europas erholen. Kinder, die schon einmal in Deutschland waren, können auch wiederkommen, wenn sie älter als zwölf Jahre sind.

 

Bei der Ankunft in Deutschland haben die Kinder meist nur das dabei, was sie am Körper tragen. Nach drei Wochen kehren sie dann gestärkt nach Hause zurück.

 

Die Gasteltern hier in Deutschland werden nach strengen Kriterien ausgewählt, da die Familienbande in Albanien sehr eng sind. Die albanischen Eltern schicken ihre Kinder nur zu uns, weil wir durch persönliche Bekanntschaft ihr Vertrauen gewinnen konnten. Mehrmals im Jahr fahren Reindert Brink und seine Ehefrau nach Albanien und halten den Kontakt zu Familien, die schon Kinder nach Deutschland geschickt haben, und suchen neue Familien aus.