| Projekt | Missionskreis der Pfarre St. Josef |
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| Gründung | 1996 |
| Vorsitz | Doris Tellers |
| Kontakt | Doris Tellers Kirchstr. 28 52525 Waldfeucht-Bocket 02455 1538 |
Der Missionskreis der Pfarre St. Josef in Waldfeucht-Bocket spendet den Erlös seines jährlichen Basars an verschiedene Projekte.
Die Vorgängerin der jetzigen Schwester Thoma, Schwester Johanna, kam aus Bocket, so dass wir einen persönlichen Kontakt zu ihr hatten. Dieser Kontakt wurde dann zu Schwester Thoma, die in Israel arbeitet, aufrecht erhalten.
In Bocket haben früher die alten Damen traditionell für Leprakranke gestrickt, wie in vielen anderen Orten. Das ist dann im Laufe der Zeit ein bisschen eingeschlafen, die Jüngeren waren daran nicht mehr so interessiert, und die Leprahilfe ist heute auch nicht mehr so wichtig. Für den Missionsbasar wurde nur noch Geld gespendet, aber keiner wollte mehr etwas kaufen. Daraufhin hat sich 1996 der Kreis neu gebildet als Missionsgruppe.
Unsere Gruppe hat zur Zeit acht Mitglieder.
Jedes Jahr am Sonntag vor dem ersten Advent findet der Missionsbasar statt, am Nachmittag von 14 bis 18 Uhr in der alten Schule in Bocket. Der Basar ergibt immer einen Reinerlös von zirka 2.500 Euro, der vollständig gespendet wird.
In erster Linie haben wir für die Krankenstation von Schwester Thoma in Emmaus gespendet. Sie finanziert damit verschiedene Anschaffungen und Modernisierungen und unterstützt auch hilfsbedürftige Familien mit Nahrung.
Wir haben in den letzten Jahren für ein Hospiz hier in der Region gespendet und für krebskranke Kinder. Auch für Leprakranke spenden wir einen kleinen Teil des Geldes, da unsere Gemeindemitglieder diese Tradition aufrechterhalten möchten.
Die Gruppe wird sich wie jedes Jahr nach den Sommerferien treffen und Ideen für den diesjährigen Basar sammeln. Wohin wir das Geld genau spenden, überlegen wir jedes Jahr aufs Neue. Wir rechnen immer eine Woche nach dem Basar ab und entscheiden dann, wohin wir den Erlös geben. Die letzten zwei Jahre haben wir Geld für das Hospiz gespendet, es kann aber sein, dass wir dieses Jahr wieder eine andere Einrichtung aussuchen.
Bei den Projekten, die wir unterstützen, nehmen wir Rücksicht auf die Interessen unserer Gemeindemitglieder. Manchen ist es zum Beispiel wichtig, dass wir auch Geld hier in der Region spenden, da es ja auch bei uns viele Bedürftige gibt.
Schwester Thoma braucht für ihre Schützlinge in erster Linie Medizin und Nahrungsmittel.