| Projekt | Ruricher Hilfswerk e.V. |
|---|---|
| Gründung | 1986 |
| Vorsitz | Benedikt Graf von Dürckheim-Montmartin |
| Kontakt | Benedikt Graf von Dürckheim-Montmartin
Schloss Rurich 41836 Hückelhoven-Rurich Telefon: 0172-40 18 682 |
Unbürokratisch, schnell und effektiv zu helfen wo die Not am größten ist, so lautet das Motto des Ruricher Hilfswerkes. Damit das klappt, fahren die Ruricher an die entsprechenden Orte und kümmern sich darum, dass dort die Hilfsgüter in die richtigen Haende gelangen.
Das Projekt wurde 1986 von mir (Benedikt Graf von Dürckheim-Montmartin) und meinen Brüdern ins Leben gerufen.
Wir tragen die Gedanken der Ruricher Bewegung "Polen-Winterhilfe" aus dem Jahre 1986 weiter, unbürokratisch, schnell und effektiv dort zu helfen, wo die Not am größten ist. Aus verwaltungstechnischen Gründen wählte die Ruricher Bewegung 1988 die Rechtsform eines Vereins, der den Namen "OST" erhielt und 1989 in das Vereinsregister Erkelenz aufgenommen wurde. Aus diesem Verein entstand 1994 das Ruricher Hilfswerk. Der Grundsatz des Ruricher Hilfswerkes ist bis heute, ohne großen Verwaltungsaufwand effektive Hilfe zu leisten. Wir sammeln nicht nur Spenden und transportieren Hilfsgüter, sondern verteilen diese auch vor Ort persönlich an die notleidende Bevölkerung. Nur so sind wir sicher, dass die Hilfe auch wirklich ankommt.
Ende Januar 1987 wurde der erste Hilfsgütertransport mit medizinischer Versorgung nach Polen zusammengestellt. Es folgten zahlreiche weitere Transporte nach Polen, Rumänien, Russland, Kroatien und Sri Lanka.
Insgesamt hat das Ruricher Hilfswerk bis heute rund 40 Hilfsgütertransporte durchgeführt, zirka 250 Tonnen Hilfsgüter transportiert und Hilfsgüter im Wert von rund 23 Millionen Euro verteilt.
Zu den letzten größeren Hilfsaktionen gehörte die medizinische Unterstützung von Tsunami-Opfern in Sri Lanka, die Soforthilfe in Überschwemmungsgebieten in Polen und Rumänien sowie 2006 und 2007 die Unterstützung von verschiedenen Kinder- und Waisenhäusern in Russland.
Der größte Erfolg des Ruricher Hilfswerkes war sicherlich der Hilfsgütertransport über Neujahr 1989/1900 nach Rumänien. Damals wurden innerhalb der drei Weihnachtsfeiertage über 70 Tonnen Hilfsgüter von der Bevölkerung des Kreises Heinsberg gespendet und mit einem Konvoi aus neun Lkws und zwei Begleitfahrzeugen nach Rumänien transportiert. Noch vor dem Jahresende kam der Konvoi als erster deutscher Hilfstransport in der Stadt Hermannstadt in Siebenbürgen an.
Für dieses und die kommenden Jahre wird sich das Ruricher Hilfswerk weiterhin um ausgewählte Waisen- und Kinderheime in Russland kümmern sowie spontane Hilfe bei Notsituationen leisten.