Hilfe für alte Menschen in Indien
Vor drei Jahren wurde ein Vereinsmitglied mit langjährigen privaten Kontakten nach Indien
darum gebeten, beim Aufbau eines Hilfsprojektes für alte, hilfsbedürftige Menschen zu helfen.
Vor allem sollte finanzielle Hilfe aus Deutschland organisiert werden. Der Start des Projektes
konnte denn auch durch Spenden aus dem Bekanntenkreis ermöglicht werden. Schon bald kam dann in
unserem Sportverein die Idee auf, das Projekt durch eine Veranstaltung zu unterstützen. Dies wurde erstmals
2009 mit dem Benefizlauf "Hauptsache bewegt hilft" in die Tat umgesetzt, der nun jährlich durchgeführt wird.
Da unser Verein sich auch bei anderen Veranstaltungen (wie z. B. Sport-/Gesundheitsmessen) präsentiert,
machen wir auch dort auf das Projekt aufmerksam und sammeln Spenden.
Das macht Sara Trust zurzeit:
Das Projekt Sara Trust betreut zur Zeit ca. 170 alte, hilfsbedürftige Menschen in
mehreren Dörfern am Stadtrand von Bangalore in ihrem familiären Umfeld.
Geplant ist aber auch der Bau eines Altenheimes oder alternativ die Anmietung von Gebäuden
zur Unterbringung von Menschen, die zurzeit noch in unzumutbaren Behausungen leben. Weiterhin
sollen die Programme zukünftig auf weitere Zielgruppen, insbesondere Kinder und Waisenkinder ausgedehnt
werden, sobald es dem Projekt finanziell möglich ist. Die medizinischen Untersuchungen wurden bereits
auf das Umfeld ausgedehnt. Bei seiner Arbeit, insbesondere bei der medizinischen Versorgung, kooperiert
das Projekt mit anderen Hilfsorganisationen und Krankenhäusern.
Die Spenden werden direkt für folgende Programme verwendet:
- Bereitstellung von Räumlichkeiten als Tagestätte/Aufenthaltsort
- Ermöglichung von Freizeitaktivitäten
- Beratung über Rechte sowie Hilfe bei Behördengängen
- Medizinische Hilfe
" Regelmäßige allgemeine medizinische Untersuchungen
" Ausgabe von Medikamenten
" Ausgabe von Gehhilfen
" Spezielle Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Augen/Ohren)
´nötigenfalls mit anschließendem Krankenhausaufenthalt und Operation
- Gesundheitsvorsorge
" Ernährungsberatung
" Aufklärung über Hygiene-/ Vorbeugemaßnahmen
" Beratung und Hilfe im Umgang mit Wasser: Filterung / Bevorratung
" Erste Hilfe-Einweisungen
- Materielle Unterstützung
" Finanzielle Unterstützung zum Kauf von Nahrungsmitteln für die Ärmsten
" Verteilung von Bekleidung
Einige Eindrücke aus der Arbeit vor Ort
Fotos: Alfred Kirsch