Startseite  •  Kontakt  •  Presse  •  Impressum
Logo von Ein Kreis hilft
Ein Kreis hilft Der Verein Der Vorstand Aktuelles Termine Aktionen Akteure Nützliches Linkliste

Spendenkonto Nr. 31500
Kreissparkasse Heinsberg
BLZ 312 512 20

Projektname Vandane-Kinderbildungshilfe Indien e.V.
Gründung 1997
Vorsitz Gudrun Kriegler
Kontakt Gudrun Kriegler
Im Maggenfeld 29
41844 Wegberg
Telefon: 02434-1753

Schulbildung für die Kinder der Ärmsten: Ein Projekt mit dem Namen "Danke"

Diese Mädchen gehören zur ersten Generation, die dort Lesen und Schreiben lernt.

Die Vandane-Kinderbildungshilfe Indien e.V. ermöglicht Kindern armer kastenloser Eltern den Schulbesuch. Denn Bildung ist für diese Kinder der einzige Weg, dem ansonsten vorprogrammierten Elend zu entkommen. Inzwischen leben ca. 300 Kinder in der Boarding School von Kowtal und mehr als 500 Schüler/innen werden im angegliederten Schulzentrum unterrichtet. Dabei bringt die Schule Spitzenleistungen hervor: Bereits zum vierten Mal in Folge haben ihre Schüler die besten Resultate im Bundesstaat Karnataka erzielt. Besonders erfreulich: Immer mehr Eltern schicken auch ihre Mädchen zur Schule.

Seit wann gibt es Ihre Organisation?

Das Vandane-Projekt wurde 1997 von Sandra Droste und Reverend Father Charles Sunderaj gegründet. Aus diesem Projekt ist im Januar 2006 der Verein Vandane-Kinderbildungshilfe Indien e.V. hervorgegangen.

Gab es einen besonderen Anlass für die Gründung des Hilfsprojektes?

Sandra Droste, damals noch Schülerin, besuchte 1997 den ihr bekannten Fr. Charles Sunderaj in Kowtal, Südindien. Dieser war damals Priester der katholischen Gemeinde in Kowtal und kümmerte sich um Kinder armer kastenloser Tagelöhner, die im Kinderheim lebten und die dazu gehörende Schule besuchen konnten.. Die schlimmen Verhältnisse und der Mangel an (fast) allem führten zur Gründung des Vandane-Projekts ("Vandane" heißt "Danke" in der Landessprache). Mit Spenden aus Deutschland wollten sie die äußere Lebenssituation der Kinder im Kinderheim verbessern. Patenschaften (zur Zeit ca. 200) sollten den Kindern armer Eltern den Schulbesuch ermöglichen.
In den Jahren 2000 und 2001 lebte Mona Kriegler drei Monate in diesem Kinderheim mit angegliedertem Schulzentrum. Seitdem engagiert sie sich zusammen mit ihrer Familie für das Vandane-Projekt. Seit 2002 ist die Familie Kriegler allein verantwortlich und hat im Januar 2006 den Verein Vandane-Kinderbildungshilfe Indien e.V. gegründet.

Wie viele Mitglieder oder Helfer haben Sie?

Etwa 155 Sponsoren unterstützen unseren Verein.

Welche Projekte haben Sie bereits unterstützt?

Vandane unterstützt bis jetzt nur das Kinderheim und das Schulzentrum in Kowtal, Südindien.

Gab es ein besonderes Erlebnis oder Ereignis?
Bei den jährlichen zentralen Examina der zehnten Abschlussklassen hat unsere Schule in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge die besten Resultate im Bundesstaat Karnataka erzielt. Alle Kinder haben die Prüfungen bestanden.

Was würden Sie als den bisher größten Erfolg bezeichnen?

In der Bevölkerung hat ein Umdenken eingesetzt. Die Menschen erkennen langsam, dass Bildung der einzige Weg für ihre Kinder ist, aus ihrer trostlosen Lebenssituation herauszukommen. Immer mehr Eltern schicken ihre Kinder in die Schule, vor allem auch Mädchen.

Was haben Sie für 2007 vor?

Wir möchten das Schulgebäude für die High-School-Schüler/innen aufstocken. Das bereits vorhandene Erdgeschoss wurde auch von Vandane finanziert.

Was wünschen Sie sich für Ihre Organisation?

Wir brauchen einen größeren Bekanntheitsgrad, damit wir weitere Sponsoren finden können. Unsere Zukunftsperspektive: Wir würden gerne unsere Bildungsarbeit auf andere Orte ausdehnen, um auch dort die Kinder und Jugendlichen zu fördern. Dazu brauchen wir aber großzügige Sponsoren und Mäzene, auch aus der Wirtschaft, die unsere Arbeit mit größeren Summen unterstützen.

Was benötigen die von Ihnen unterstützten Menschen am dringendsten?

Schulbildung und Berufsausbildung sind das Wichtigste.

Wofür möchten Sie neue Spendengelder ausgeben?

Immer mehr Schulabgänger gehen in die Berufsausbildung, die erheblich teurer ist als ein Schulbesuch Die Kosten dafür müssen wir aufbringen, damit diese jungen Leute nicht einfach zurück in ihre Dörfer gehen müssen, sondern durch eine weiterführende Ausbildung eine echte Chance im Berufsleben und in der indischen Gesellschaft haben.