| Projekt | Förderverein Abbé George e. V. |
|---|---|
| Gründung | 6. März 2007 |
| Vorsitz | Hedwig Klein, Bürgermeisterin |
| Kontakt | Förderverein Abbé George e. V. Heinz-Werner Lennartz Venloer Straße 112 41844 Wegberg 02434 1774 hw.lennartz@t-online.de |
Der Förderverein unterstützt den katholischen Priester Abbé George, der in seiner Heimat Burundi eine Kinder- und Krankenstation aufbauen will.
Abbé George Rukundo ist ein katholischer Priester aus Burundi, der während des Bürgerkriegs dort zweieinhalb Jahre im Gefängnis war und im Jahr 1999 nach Deutschland kam.
Seither hat er in verschiedenen Pfarren hier in der Gegend als Seelsorger gearbeitet. Er ist im Juli 2007 nach Burundi zurückgekehrt und wird in Magara eine Kinder- und Krankenstation aufbauen. Dabei will ihn der "Förderverein Abbé George e. V." finanziell, materiell und ideell unterstützen.
Magara ist ein Dorf mit etwa 35.000 Einwohnern in der Provinz Bujumbura am Ufer des Tanganyikasees. Abbé George hatte bereits vor dem Bürgerkrieg begonnen, dort eine Krankenstation aufzubauen: "Es gab dort keine Möglichkeit, sich behandeln zu lassen. Nach der Genehmigung durch die zuständige Behörde wurden die ersten Sprechstunden provisorisch in einem verlassenen Gebäude abgehalten, aber als der Bürgerkrieg wieder ausbrach, musste die Arbeit aufgegeben werden. Nach dem Ende des Kriegs kommen heute in die provisorische Anlage viele Kranke aus der näheren Umgebung. Aber das Personal hat gar nicht genügend Raum, um sie zu empfangen. Deshalb wollen wir eine richtige Krankenstation errichten."
Dem Vorstand des Vereins, der am 6. März 2007 gegründet wurde, gehören sieben Personen an. Am 1. September 2007 hatten wir 80 Mitglieder, die einen Jahresbeitrag von min. 24 € zahlen. Das ist - für die Kürze der Zeit seit der Gründung - sehr schön, aber es reicht bei Weitem nicht, um die Kinder- und Krankenstation aufzubauen und langfristig zu sichern. Deshalb werben wir um viele weitere Mitglieder.
Mit besonderen Aktionen (auf Märkten, mit örtlichen Geschäften, Konzerten usw.) wird der Förderverein auf die gute Sache aufmerksam machen. Jede Spende ist sehr willkommen.
In Burundi werden die Bauarbeiten voraussichtlich im September 2007 beginnen. Das Startkapital konnte zur Verfügung gestellt werden. Die Arbeiten werden nach einem genehmigten Plan von einheimischen Technikern und Handwerkern durchgeführt.
Burundi gehört nach einem mörderischen Bürgerkrieg zu den ärmsten Ländern der Erde. Es mangelt vor allem an Medikamenten und ärztlicher Versorgung. Die Kindersterblichkeit ist hoch, und viele Mütter sterben bei der Entbindung, da sie keine medizinische Hilfe haben.