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Mitgliederversammlung 2016

Die diesjährige Mitgliederversammlung findet am 28.11.2016 um 17.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Kreishauses in Heinsberg statt.

 

 

 

 

 

 

Spendenübergabe durch "XII-Zylinder"

Die Benefizgala der „XII Zylinder“ trägt regelmäßig Früchte, und das für gleich mehrere gute Zwecke. Bei der letzten Gala waren 27.000 Euro an Spenden zusammengekommen, die von den Zylindern auf 30.000 aufgerundet wurden. Neben Spenden an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ aus Aachen, das Erkelenzer Hospiz, und die Walter und Elfriede Meyer-Stiftung hat HS - ein Kreis hilft einen Betrag in Höhe von 5.000 erhalten.

 

Bei der Übergabe der Spenden im Rathaus waren Vertreter der genannten Institutionen sowie Schirmherr und Landrat Stephan Pusch dabei. Pusch, der im November verhindert war, lobte das Engagement der Zylinder. „Es sind immer sehr angenehme Abende, bei denen einfach alles stimmt“, erklärte er.

 

Das hörte auch der Zylinder-Vorsitzende Achim Lenzen gerne. Er betonte, dass die jährliche Gala eine Menge an Arbeit und Zeit raube, damit alles reibungslos über die Bühne geht. Das Konzept der hochwertigen Unterhaltung kombiniert mit gutem Essen in einem angenehmen Ambiente kommt nicht nur bei den Erkelenzern an. Schon am Ende der letzten Gala wurden Karten für die nächste reserviert. Wer also im November dabei sein will, wenn die Zylinder unter dem Motto „Fire & Ice“ einladen, der sollte sich beeilen.

 

Die Zylinder werden aber nicht nur zur großen Benefizgala aktiv. Vielmehr sind sie auch weniger laut und auffällig im Einsatz, wenn Menschen aus oder in Erkelenz und Umgebung Hilfe benötigen.

 

Für die nächste Gala am 22. November laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren, wie Lenzen sagte. „Rund 90 Prozent des Programms steht schon“, erklärte er und verwies auf einige Überraschungen für die Gäste. Das Motto „Fire & Ice“ lasse schon einiges vermuten, verriet er. Unter anderem wird es eine Feuershow geben, eine Schwarzlicht-Show und ein Musikprogramm mit international bekannten Musikern, darunter sogar ein Joe-Cocker-Double.

 

 

 

Mitgliederversammlung 2013

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Helfen wurde in diesem Jahr bei „HS – ein Kreis hilft“ groß geschrieben

Hochwasserhilfe in Deutschland und Ungarn, Soforthilfe für die Philippinen, ein Schulprojekt in Brasilien, Geld für 38 Hilfsorganisationen und –vereine sowie ein alter neuer Vorstand – so lässt sich die Jahreshauptversammlung des Vereins „HS – ein Kreis hilft e. V.“  auf einen kurzen Nenner bringen.

 

Rund 42.000 Euro hat die Hilfsplattform in einer Spendenaktion im Frühsommer für Hochwassergeschädigte im Einzugsbereich von Elbe und Donau eingebracht, wofür Vorsitzender Landrat Stephan Pusch im Jahresbericht noch einmal ausdrücklich allen Spendern dankte. Die Spendengelder seien für Projekte im Rahmen der Schadensbeseitigung in der sächsischen Stadt Grimma, im sächsischen Ort Thallwitz und im ungarischen Partnerkreis Komárom-Esztergom gut angelegt.

 

Da die Kasse darüber hinaus dank der Spendenbereitschaft der Menschen und dem steigenden Bekanntheitsgrad von „HS – ein Kreis hilft“ gut gefüllt ist, wie auch Kassierer Thomas Pennartz bestätigte, konnte durch die Versammlung eine Soforthilfe für die Philippinen in Höhe von 5.000 Euro bewilligt werden. Da ein Mitgliedsverein von „HS – ein Kreis hilft e. V.“, die Projektgruppe Malabon, auf den Philippinen tätig ist, kann das Geld auf direktem Wege über einen Geistlichen in das Notgebiet transferiert werden. Dieter Wefers von der Projektgruppe Malabon äußerte in der Versammlung: „Das Geld wird ohne Reibungsverluste im Krisengebiet ankommen, weil wir den Geistlichen seit vielen Jahren kennen.“ Dieser Geistliche betreut zahlreiche Hilfsprojekte und ist auch im jetzigen Krisengebiet aktiv.

 

Die zurzeit 38 Mitgliedsvereine konnten sich darüber hinaus über eine Gesamtausschüttung von 14.100 Euro freuen.

 

Kassierer Thomas Pennartz gab der Versammlung einen umfassenden Überblick über die Kassenlage und rief – wie auch Landrat Pusch – erneut zu Spenden auf, „Damit wir auch im nächsten Jahr unsere angeschlossenen Hilfsvereine unterstützen können.“ Die Kontonummer 31500 bei der Kreissparkasse Heinsberg sei inzwischen schon einigen Menschen geläufig, wie die zahlreichen Einzelspenden auch beweisen. Da die Kassenprüfer Ulrich Frieten und Heinz Meid eine einwandfreie Kassenführung bestätigten, stand der Entlastung des Vorstandes, die von Versammlungsleiter Dr. Hans Latour durchgeführt wurde, nichts im Wege. Bei den anstehenden Vorstandsneuwahlen wurden neben dem satzungsmäßigen Vorsitzenden, Landrat Pusch, auch die 2. Vorsitzende Maria Meurer, Geschäftführer Helmut Preuß und Kassierer Thomas Pennartz ohne Widerspruch wiedergewählt.

 

Der in Aachen lebende Brasilianer Uirá Pereira stellte in einer Power-Point-Präsentation das Schulprojekt in Manguieras vor. Das ist ein Stadtteil der Millionenstadt Salvador de Bahia. Pereiras Vater gründete vor 40 Jahren das Schulprojekt, das maßgeblich von den Eine-Welt-Läden in Gangelt und Hückelhoven sowie der Eine-Welt-AG des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz unterstützt wird. Kernpunkt der Betreuung ist das inzwischen zweistöckige Schulhaus, das aber auch als Gemeindezentrum dient. Pereira: „Die erste und zweite Etage haben wir nur dank der Unterstützung der Eine-Welt-Gruppen bauen können.“ Neben dem Schulunterricht werden dort Hausaufgabenbetreuung, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und Alphabetisierung angeboten. Ebenfalls werden dort Veranstaltungen und Feste für die Bürger durchgeführt. Pereira lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den deutschen Hilfsgruppen und seiner brasilianischen Heimat. Allerdings übte Pereira auch Kritik: In Brasilien sei viel Geld vorhanden, so für den Bau der Fußballstadien für die Fußball-WM. Leider werde das Geld in Brasilien nicht kanalisiert. Auch wenn er sich genauso auf die WM freue wie alle Brasilianer, so sehe er auch, dass für die Stadien Geld ausgegeben werde, für soziale Projekte in einem Stadtteil wie Manguiera aber nicht. Abschließend dankte Uirá Pereira allen Unterstützern von HS – ein Kreis hilft und vor allem den Eine-Welt-Gruppen im Kreis Heinsberg für ihre große Hilfe.

 

 

Hochwasser

Spendenscheck für Hochwasserbetroffene in Ungarn
(Meldung vom 30.10.2013)

Kreis Heinsberg. Das Freundschaftsfestival der drei Partnerschaftskreise Heinsberg, Komárom-Esztergom (Ungarn) und Midlothian (Schottland) fand dieses Jahr in Ungarn statt. Helmut Preuß nutzte das Zusammentreffen dazu, als Geschäftsführer des Vereins „HS – Ein Kreis hilft“ einen Spendenbetrag über 5.000 € zu überreichen. Entsprechend einem Vorstandsbeschluss soll dieser Betrag für die auch im Komitat Komárom-Esztergom vom Donauhochwasser besonders betroffenen Familien Verwendung finden. Der Landrat des ungarischen Partnerkreises, György Popovics, bedankte sich für die Anteilnahme und Unterstützung.

 

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Hinweis zu Spenden an HS - ein Kreis hilft

Bei Spendenbeträgen über 100,00 € wird automatisch eine Spendenbescheinigung ausgestellt, wenn Sie in der Überweisung Ihren Namen und Ihre Anschrift angeben. Unabhängig davon ist es bei Spendenbeträgen bis 200,00 € ausreichend, wenn Sie Ihrer Steuererklärung eine Kopie des entsprechenden Kontoauszuges beifügen.

 

 

Spendenaktion „Hochwasser“ : Ein „ganz großes Dankeschön“ aus den Städten an der Mulde

(Meldung vom 03.07.2013)

 

Kreis Heinsberg.   30.000 Euro aus dem Kreis Heinsberg gehen als Hilfe in das Hochwassergebiet am Elbe-Nebenfluss Mulde. Dies ist die Summe, die in kurzer Zeit über die Spendenaktion von „HS – ein Kreis hilft e. V.“ zusammengekommen ist, um die Solidarität des westlichsten Kreises der Bundesrepublik mit den Hochwassergebieten im Osten zu dokumentieren.

 

Wie bereits gemeldet, hatte der Verein „HS – ein Kreis hilft“ Kontakt zur Großen Kreisstadt Grimma und zur kleinen Gemeinde Thallwitz östlich von Leipzig aufgenommen. Inzwischen haben Oberbürgermeister Matthias Berger (Grimma) und Amtsverweser Dr. Jürgen Schmidt (Thallwitz) konkrete Maßnahmen vorgestellt, für die die Spendengelder aus dem Kreis Heinsberg (jeweils 15.000 Euro) verwendet werden sollen.

 

Amtsverweser Dr. Jürgen Schmidt war es zunächst jedoch ein großes Anliegen, seinen Dank auszusprechen. Er schreibt Landrat Stephan Pusch: „Ein ganz großes Dankeschön… insbesondere an die Bürger Ihres Landkreises für die außerordentliche Solidaritätsaktion von HS – ein kreis hilft e. V., die uns unterstützen will.“ In Thallwitz, so schreibt Dr. Schmidt weiter, sind die Aufräumarbeiten weitgehend abgeschlossen und der Wiederaufbau beginnt. Die 3.500-Einwohner-Gemeinde wird sich in den kommenden Jahren intensiv dem Hochwasserschutz widmen. „Wir müssen unser Klärwerk wieder funktionsfähig bekommen und die damit verbundenen Anlagen reparieren und teilweise erneuern. Eine zweite Deichlinie soll ebenfalls errichtet werden. Dies wird die Gemeinde finanziell mehr als stark in Anspruch nehmen, so dass für vieles, was in der Kommunalpolitik als „freiwillige Leistung“ gilt, kein Geld vorhanden sein wird.

 

Mit dem Geld aus dem Kreis Heinsberg soll nun etwas für alle Thallwitzer, insbesondere aber die Jugend getan werden: Das Sportgelände, die Festwiese sowie die Waldbühne sind das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens und des Vereinslebens in Thallwitz. Dr. Schmidt: „Das ist alles durch die Flut so stark beschädigt worden.“ Gerade nach der schrecklichen Flutkatastrophe sei es wichtig, so Dr. Schmidt, dass es auch wieder ein Gemeinschaftsleben im Ort gibt. Mit dem Geld aus dem Kreis Heinsberg sollen diese Einrichtungen wieder hergerichtet werden, so dass die Thallwitzer Ende September ihr traditionelles Erntefest feiern können. Dr. Schmidt erklärt, wie bedeutsam Gemeinschaftsleben in den kleinen Gemeinden ist: „Wir zeigen, es geht weiter und niemand braucht sich mit Abwanderungsgedanken zu tragen.“ Abwanderung ist vor allem in den kleinen Gemeinden im Osten ein großes Problem. Dr. Schmidt fügt im Schreiben an den Landrat hinzu: „Der Gemeinderat hat einen Spendenkoordinierungskreis gebildet und ist über Ihre Spende genauso froh.“

 

Einen Härtefall anderer Art gibt es in der Stadt Grimma. In der Altstadt von Grimma liegt die alteingesessene Bäckerei Krug, die für die Nahversorgung mit Brot und Brötchen in der Altstadt von Grimma sehr wichtig ist, vor allem für ältere Menschen. Diese Bäckerei, 200 Meter vom Muldeufer entfernt,  ist bereits durch das Hochwasser 2002 sehr stark geschädigt worden. Durch das Hochwasser 2013 ist sie erneut komplett beschädigt worden. Ein Starkregenereignis wenige Tage nach dem Hochwasser hat noch ein Übriges getan, so dass ein Schaden von 200.000 Euro entstanden ist. Da ein Versicherungsschutz gegen Hochwasser dort nicht möglich ist, hat die Stadt Grimma zu einer Spendenaktion für die Bäckerei aufgerufen und wird – mit dem Einverständnis von HS – ein Kreis hilft e. V. – die Spendensumme aus dem Kreis Heinsberg für die unverschuldet vor dem völligen Ruin  stehende Bäckerei verwenden. Oberbürgermeister Matthias Berger: „Das ist wirklich ein besonderer Härtefall.“

 

Angesichts der Hochwasserschäden in Millionenhöhe in Thallwitz und Grimma kann die Hilfe aus dem Kreis Heinsberg nur einen kleinen Beitrag leisten. In beiden Orten hat man sich aber nicht nur über die dennoch ansehnliche Spendensumme gefreut, sondern vor allem auch über das Zeichen des Mitgefühls und der Solidarität aus dem Kreis Heinsberg. Auch Landrat Stephan Pusch zeigt sich hocherfreut: „Ich finde toll, wie solidarisch sich die Menschen aus dem Kreis Heinsberg hier gezeigt haben. Dafür auch von mir ein herzliches Dankeschön.“

 

 

Spendenaktion „Ein Kreis hilft e. V.“: Vorstand knüpfte erste Kontakte ins Hochwassergebiet an der Mulde 

(Meldung vom 19.06.2013)

 

Kreis Heinsberg.   Die Marke von 30.000 Euro ist bei der Hochwasser-Spendenaktion von „HS – ein Kreis hilft e. V.“ überschritten, vermeldete Kassierer Thomas Pennartz im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Vorstandssitzung. Landrat Stephan Pusch hatte zu Beginn der Aktion versprochen, die Verbindungen auf kommunaler Ebene zu nutzen. Am gestrigen Donnerstag konnten nun erste Kontakte in die Stadt Grimma und die Gemeinde Thallwitz geknüpft werden.

 

„Trotz der großartigen Spendenbereitschaft im Kreis Heinsberg lässt die Größe des vom Hochwasser betroffenen Gebietes es nicht zu, überall zu helfen“, stellte der Landrat als Vorsitzender von „HS – ein Kreis hilft e. V.“ fest. Daher soll punktuell dort geholfen werden, wo es Kenntnis von besonderen Härtefällen gibt. Im Landkreis Leipzig im Bundesland Sachsen sind Hochwasserschäden in Höhe von 232 Millionen Euro zu verzeichnen. Alleine in der Großen Kreisstadt Grimma, die vom Fluss Mulde durchflossen wird, wird die Schadenssumme auf rund 134 Millionen Euro geschätzt. Die kleine Gemeinde Thallwitz an der Mulde, ganz im Norden des Landkreises Leipzig gelegen, hat mit ihren rund 3.600 Einwohnern Schäden in Höhe von 4,5 Millionen Euro zu stemmen.

 

Amtsverweser Dr. Jürgen Schmidt (Thallwitz) und Oberbürgermeister Matthias Berger (Grimma) wiesen in Gesprächen mit dem HS – ein Kreis hilft-Vorstand auf besondere Härtefälle durch die Hochwasserschäden hin: „Das Hochwasser hat zahlreiche private Anwesen, aber eben auch Gemeinschaftseinrichtungen schwer in Mitleidenschaft gezogen.“ Für Landrat Stephan Pusch, stellvertretende Vorsitzende Maria Meurer, Geschäftsführer Helmut Preuß und Kassierer Thomas Pennartz steht fest, mit den Spendengeldern aus dem Kreis Heinsberg unbürokratische Direkthilfe in den beiden Gemeinden leisten zu wollen. Die Gespräche mit den Stadtoberhäuptern ergaben, dass es Beispiele gibt, wo immense Schäden zu verzeichnen seien, die gar nicht oder nur in einem geringen Maße durch staatliche Hilfen abgedeckt seien. Aus diesem Grund soll der Kontakt aus dem Kreis Heinsberg zu Grimma und  Thallwitz intensiviert werden.

 

Zwischenzeitlich hat der Kreis Heinsberg auch Kenntnis davon erhalten, dass das Donauhochwasser im Partnerkreis Komárom-Esztergom teilweise beträchtliche Schäden angerichtet hat. Der Vostand von „HS – ein Kreis hilft e. V.“ möchte daher seine Hochwasserhilfe zu einem Teil auch auf den Partnerkreis ausdehnen. „Von den noch zu erwartenden Spenden soll daher ein Teil in den Partnerkreis fließen. Unsere ungarischen Freunde brauchen Hilfe, und wir werden sicherlich an ihrer Seite stehen“, sagte Landrat Stephan Pusch.

 

Aus diesem Grund wird die Hochwasser-Spendenaktion von „HS – ein Kreis hilft e. V.“ auch fortgeführt. Weiterhin können Spenden unter dem Stichwort „Hochwasser“ auf das Spendenkonto 31500 bei der Kreissparkasse Heinsberg eingezahlt werden.

 

 

Hochwasseraktion von „HS – ein Kreis hilft“:

Schon über 12.000 Euro an Spenden
(Meldung vom 17.06.2013)

 

Heinsberg.   Vorsitzender Stephan Pusch und Kassierer Thomas Pennartz von der Hilfsplattform „HS – ein Kreis hilft e.V.“ zeigten sich am heutigen Montag begeistert von der Spendenfreudigkeit der Kreisbevölkerung in Sachen Hochwasser. Das Spendenkonto unter der Nr. 31500 bei der Kreissparkasse Heinsberg wies wenige Tage nach dem Spendenaufruf schon über 12.000 Euro an Spenden auf, die unter dem Stichwort „Hochwasser“ eingegangen waren.

 

„Wir werden unsere Kontakte auf kommunaler Ebene nutzen, um das Geld dort anzubringen, wo es besonders benötigt wird“, verspricht Landrat Stephan Pusch, der eine entsprechende Recherche vor Ort schon eingeleitet hat. „Wir wollen an Orten helfen, wo Menschen und Familien stark vom Hochwasser betroffen worden sind; an einem oder mehreren Orten, die aber nicht so im Blickpunkt der Medien gestanden haben“, ist die Marschroute von „HS – ein Kreis hilft e.V.“

 

Gleichzeitig erneuerte der Vorstand von „HS – ein Kreis hilft e.V.“ den Spendenaufruf. Es kann unter der Kontonummer 31500 bei der Kreissparkasse Heinsberg weiter unter dem Stichwort „Hochwasser“ gespendet werden.

 

 

Spendenaufruf des Landrates - Spendenkonto 31500

(Meldung vom 10.06.2013)

 

Heinsberg. „Wir haben HS – ein Kreis hilft gegründet, als der Tsunami 2004 Not und Elend in Südostasien über viele tausend Menschen brachte. Jetzt steht den Menschen in Teilen Deutschlands das Wasser bis zum Hals, und auch hier ist Hilfe nötig.“ Landrat Stephan Pusch möchte aus dem Kreis Heinsberg ein Zeichen der Solidarität mit den Hochwassergebieten in Deutschland setzen und sagt: „Auch hier ist die Hilfsorganisation ‚HS – ein Kreis hilft e. V.’ am richtigen Platz.“

 

„Wir möchten als Kreis Heinsberg auf der kommunalen Ebene den Menschen helfen, die besonders hart vom Hochwasser getroffen worden sind“, sagt der Landrat weiter. „Daher möchte ich alle aus dem Kreis Heinsberg, die den Betroffenen etwas spenden möchten, dazu aufrufen.“ Die Hilfsorganisation „HS – ein Kreis hilft e.V.“ nimmt unter dem Stichwort „Hochwasser“ Spenden unter der Kontonummer 31500 bei der Kreissparkasse Heinsberg entgegen. Der Landrat: „Der Kreis verfügt über gute Kontakte auf kommunaler Ebene, so dass ‚HS – ein Kreis hilft’ unmittelbar vor Ort im Hochwassergebiet Menschen helfen kann, die durch das Hochwasser in eine echte Notsituation geraten sind.“

 

Der Kreis Heinsberg hilft schon seit einigen Tagen mit Menschen und Material – vor allem im Raum Magdeburg. So wurden bereits Ende vergangener Woche rund 75.000 Sandsäcke aus dem Kreis Heinsberg über die Zwischenstation Köln nach Magdeburg gebracht.

 

Seit dem 6. Juni leistet der Kreis Heinsberg auch personelle Hilfe. Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Hubert Plum, Klaus Bodden von der Feuerwache Wegberg, sowie Dietmar Gisbertz, Wehrleiter aus Wegberg sowie Personal der Informations- und Kommunikationseinheit sind an diesem Tag in Richtung Magdeburg abgerückt. Am Montag, 10. Juni, ist eine gemischte Katastrophenschutzeinheit des Kreises Heinsberg, bestehend aus Angehörigen des Deutschen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes in einer Stärke von 56 Personen nach Magdeburg abgerückt. Ihre Aufgabe besteht darin, einen Betreuungsplatz im Einsatzgebiet einzurichten und zu betreiben. Neben den Fahrzeugen von DRK und MHD wurde ein Wechselladerfahrzeug mit Besprechungscontainer sowie ein Einsatzleitwagen des Kreises Heinsberg sowie ein Einsatzleitwagen des Rettungsdienstes für den Kreis Heinsberg (RDHS) entsandt.

 

Möglicherweise werden am Donnerstag, dem 13. Juni, weitere 180 Feuerwehrleute aus der Region, aus dem Kreis Heinsberg, der Städteregion Aachen sowie der Stadt Aachen nach Sachsen-Anhalt entsandt. Sie sollen dort die Brandschutzbereitschaft übernehmen wie auch Aufgaben im Bereich des Hochwasserschutzes. Diese personelle und materielle Unterstützung aus dem Kreis Heinsberg wird aus den Freiwilligen Feuerwehren aller kreisangehörigen Städte und Gemeinden rekrutiert.

 

Landrat Pusch: „Die Helfer aus der Region, die in Magdeburg rund um die Uhr im Einsatz sind, sind überwiegend ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren und der Hilfsorganisationen. Ich möchte diesen Kräften schon jetzt für ihren Einsatz danken, aber auch den Arbeitgebern, die zwar verpflichtet sind, diese Mitarbeiter freizustellen, aber dafür in der Regel auch viel Verständnis zeigen.“

 


Mitgliederversammlung 2012 - Pressebericht

 

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38 Hilfsorganisationen und –vereine aus dem Kreis Heinsberg gehören derzeit dem Verein „HS – ein Kreis hilft e. V.“ an. Die Hilfsplattform, die in diesem Jahr vor allem mit ihren Aktivitäten im Rahmen der 40-Jahr-Feier des Kreises Heinsberg in Erscheinung getreten ist, nutzte ihre Jahrshauptversammlung vor allem dazu, das in diesem Jahr gesammelte Geld an die besagten Vereine für deren Projekte weiterzugeben.  

 

Vorsitzender Landrat Stephan Pusch eröffnete die Jahreshauptversammlung im großen Sitzungssaal des Kreishauses mit dem Jahresbericht. Die Begleitung des Kreisjubiläums sei ein prägendes Ereignis gewesen. Die Präsentation der Hilfsvereine anlässlich des „Tages der offenen Tür“ im Kreishaus sei sehr gelungen gewesen und habe bei den vielen tausend Besuchern viel Anklang gefunden. Dies sei neben dem Spendensammeln eine Aufgabe von „HS – ein Kreis hilft“: große wie kleine Hilfsorganisationen aus dem Kreis bekannter machen. Dazu diene auch die neue Homepage, die ebenfalls in diesem Jahr frei geschaltet worden ist. Neben Informationen über „HS – ein Kreis hilft“ erwartet den Besucher von www.hs-ein-kreis-hilft.de vor allem Interessantes über die einzelnen Hilfsvereine.

 

Vorsitzender Landrat Pusch zeigte sich erfreut darüber, dass „HS – ein Kreis hilft“ sehr stark von den Jubiläumsfeierlichkeiten „40 Jahre Kreis Heinsberg“ profitiert habe. So seien mit dem Benefizkonzert, dem Festwochenende im Juni und mit der PS-Auslosung der Kreissparkasse annähernd 30.000 Euro eingenommen worden. Der Vorstand ist weiterhin bemüht, durch Aktionen Gelder zu akquirieren, möchte dabei aber nicht mit Einzelaktivitäten der Mitgliedsvereine konkurrieren. Der Landrat wies in diesem Zusammenhang auf das ständige Spendenkonto Nr. 31500 bei der Kreissparkasse Heinsberg hin. Die gute Kassenlage bestätigte auch Kassierer Thomas Pennartz. Da auch die Kassenprüfer nichts zu beanstanden hatten, konnte eine einstimmige Entlastung erteilt werden.

 

Bei der Spendenausschüttung konnten wegen des guten Kassenbestandes von rund 30.000 Euro alle Vereine großzügig bedacht werden. Vorsitzender Landrat Stephan Pusch und Kassierer Thomas Pennartz konnten gemeinsam mit der 2. Vorsitzenden Maria Meurer und Geschäftsführer Helmut Preuß die Spendenbescheide in unterschiedlicher Höhe überreichen.

 

Zur guten Tradition der Versammlungen gehört es auch, dass sich jeweils eine Hilfsorganisation mit ihrer Arbeit vorstellt. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2012 stellte Liane Häusler-Meuffels die Organisation „Teranga Senegal“ mit einer informativen PowerPoint-Präsentation vor. So konnten die Vertreter der übrigen Hilfsvereine etwas über die Hilfstätigkeit im Westen Afrikas erfahren.

 

 

40 Jahre Kreis Heinsberg

Vom 22. bis 24. Juni 2012 fand das große Festwochenende zum 40. Geburtstag des Kreises Heinsberg statt. Viele Mitgliedsvereine haben sich beim Tag der offenen Tür im Bürger-Service-Center der Kreisverwaltung präsentiert. Hier einige Fotos:

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Viele Aktionen im Jubiläumsjahr des Kreises wurden zu Gunsten von HS - ein Kreis hilft e. V. durchgeführt:

  • Am 1. März 2012 war die Big Band der Bundeswehr in der Aula des Gymnasiums Hückelhoven zu Gast. Der Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten in Höhe von ca. 10.000,00 € ist in die Vereinskasse geflossen.

  • Im Rahmen der PS-Monatsauslosung der Kreissparkasse Heinsberg am 22. Juni 2012 hat der Vorstandsvorsitzende Thomas Pennartz unserem Vorsitzenden, Landrat Stephan Pusch, ein Scheck über 5.000,00 € überreicht.

  • Im Rahmen des Tags der offenen Tür der Kreisverwaltung am 24. Juni fand eine große Tombola statt. Der Erlös aus dem Losverkauf sowie weiteren Aktionen an diesem Tag beträgt ca. 12.500,00 € und fließt ebenfalls vollständig in die Vereinskasse.